An diesem Wochenende war es soweit, die DTM startete, coronabedingt natürlich verspätet, in ihre 34. Saison. Ob es auch die letzte sein wird, nachdem Audi auch seinen Ausstieg angekündigt hatte, sei dahingestellt, das wird sich wohl im Laufe des Jahres zeigen.

Nun ging es also los und das auf einer der anspruchsvollsten Rennstrecken Europas, in Spa-Francorchamps. Die belgischen Ardennen bildeten den ersten Stopp in einem komprimierten Kalender mit neun Rennwochenenden.

    

Man kann wohl sicher behaupten, dass es ein reines Audi-Spektakel war, denn BMW hatte auf dem Traditionskurs nicht wirklich etwas zu melden und das sowohl am Samstag als auch am Sonntag. Vor dem nächsten Rennen auf dem Lausitzring liegt also noch jede Mengen Arbeit bei den Münchnern.

Einzig und allein die Nominierung von Robert Kubica sorgte bei BMW für Schlagzeilen. Der Pole startete dieses Wochenende offiziell seine Tourenwagen-Karriere, nachdem er zuvor in der Formel 1 und Rallye-Weltmeisterschaft aktiv war. Seine Premiere endete jeweils mit dem 14. Rang am Samstag und Sonntag.

Nun also zu den Renn-Ergebnissen: Audi fuhr an beiden Tagen „Fünffach-Siege“ ein. Samstag hatte Nico Müller die Nase vorn, und das sogar fast 20 Sekunden vor seinem Markenkollegen Jamie Green. Auf Rang drei fuhr Loïc Duval.

Am Sonntag holte sich René Rast den Pokal. Nachdem er am Samstag mit einer Zwei-Stopp-Strategie auf die fünfte Position fuhr, setzte der Champion am Sonntag zur Revanche an. Er siegte knapp vor Nico Müller, der ihm bis zum Zielstrich hart auf den Fersen war. Als weiterer Audi-Fahrer komplettierte der Niederländer Robin Frijns das Podium, der am Samstag die erste Pole-Position seiner DTM-Karriere feierte.

Bestplatzierte BMW-Fahrer waren am Samstag Philipp Eng und DTM-Rückkehrer Lucas Auer auf den Plätzen sechs und sieben. Am Sonntag fuhr Sheldon van der Linde als Marken-Bester auf Rang sechs. Lucas Auer, Jonathan Aberdein und Marco Wittmann kamen als Achte, Neunte und Zehnte ebenfalls in die Punkte.

In zwei Wochen geht es weiter auf dem Lausitzring. Dort kann BMW dann zur Revanche ansetzen.

 

   

Fotos: DTM

 

 

 

 

 

 

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Anja Meier
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