Beim Saisonfinale am Hockenheimring wird der DTM-Kader von Gastfahrern aus der japanischen SUPER-GT-Serie ergänzt. Der prominenteste Name unter ihnen ist wohl der ehemalige Formel 1-Pilot Jenson Button, der im Honda NSX-GT an den Start geht.

Zusammen mit ihm starten die beiden Lexus-Fahrer Nick Cassidy und Ryo Hirakawa sowie das Nissan-Duo Ronnie Quintarelli und Tsugio Matsuda. Im November wird dann im Austausch im japanischen Fuji das „SUPER-GT x DTM Dream Race“ stattfinden, in dem beide Serien zusammen zwei Rennen auf dem legendären Fuji Speedway austragen werden.

 

Leider blieb der Nissan von Tsugio Matsudas bereits in der Einführungsrunde aufgrund eines technischen Defekts stehen. Somit war zumindest das Samstags-Rennen für ihn erst einmal gelaufen. Doch nach 17 Runden und einer umfangreichen Reparatur lief der Nissan wieder und der Japaner ging erneut für den Rest des Rennens auf die Strecke. Gelaufen war das Samstags-Rennen allerdings für Ferdinand von Habsburg. Aufgrund eines Motorschadens blieb sein Aston Martin am Samstag in der Box.

Einen guten Start legte der neue Champion René Rast hin. Von der Pole-Position aus ging er ins Rennen und auch nach dem Pflichtboxenstopp konnte Rast seine Führung behaupten. Kurzzeitig war sein Sieg in Gefahr, als er nach einer Safety-Car-Phase und dem nachfolgenden Restart von BMW-Pilot Marco Wittmann überholt wurde. Doch Wittmanns Führung währte nicht lange, denn bereits eine Runde später holt Rast sich seine erste Position zurück und dem Sieg stand nichts mehr im Weg. Auf Rang zwei kam Marco Wittmann ins Ziel und Position drei ging an Audi-Fahrer Mike Rockenfeller.

 

In den letzten Runden hagelte es noch Drive-Trough-Strafen. So mussten Audi-Fahrer Nico Müller und BMW-Pilot Sheldon van der Linde kurz vor Schluss noch einmal eine extra Runde durch die Boxengasse drehen. Jenson Button hat sich gut geschlagen in der DTM, denn der aktuelle SUPER-GT-Titelträger kam Samstag als Neunter ins Ziel.

 

Ein besonderes Highlight für die Fans: Nach seinem Sieg drehte Rast mit dem Auto Donuts vor der Tribüne, stieg aus und warf seine Schuhe einzeln ins Publikum. Auf Socken fuhr er dann ins Parc Fermé und stand auf dem Siegerpodest.

 

   

Fotos: motorracetime.de, Thomas Simon

 

 

 

 

 

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Anja Meier
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