Ein guter Start von René Rast hat den Grundstein für seinen Start-Ziel-Sieg am Nürburgring gelegt. Bereits im Qualifying sicherte sich der Audi-Fahrer am Samstag die zwölfte Pole-Position seiner DTM-Karriere.

Nach seinem Start fuhr Rast im Rennen schnell einen großen Vorsprung heraus. Bereits zur Rennmitte hatte er schon mehr als 15 Sekunden Polster auf seine Konkurrenz.

Hinter ihm ging es allerdings im Rennen turbulent zur Sache und die Zuschauer konnten sich über etliche Zweikämpfe und Überholmanöver freuen. Hier zeigten besonders die Newcomer wie z. B. BMW-Mann Sheldon van der Linde eine ordentliche Leistung. Für ihn hat sich in seinem ersten DTM-Jahr viel verändert. Bei einer Pressekonferenz am Freitag berichtete er, dass ihm in seiner Heimat Südafrika sehr viel mehr Interessen der Medien entgegenschlägt als noch in der Vergangenheit. 

 

Rasts direkter Konkurrent, Nico Müller, konnte am Samstag keinen Boden gutmachen. Er wurde nur 16. und blieb damit ohne wichtige Punkte. Der Dritte in der Tabelle, BMW-Pilot Marco Wittmann, wurde heute auch Dritter auf dem Podium - hinter seinem Teamkollegen Bruno Spengler. Dieser feierte seinen zweiten Podiumsplatz der Saison. Pech hatte am Samstag Audi-Fahrer Mike Rockenfeller, denn auf Rang zwei liegend hatte er technische Probleme mit dem Motor und musste das Rennen vorzeitig beenden.

Für Rast bieten sich morgen gute Chancen. Wenn alles glatt läuft, könnte er sich vorzeitig über den Gewinn der Meisterschaft freuen. Dazu müsste der Champion von 2017 neun Zähler mehr als Müller einfahren. Nach seinem Sieg am Samstag sagte er: „Ein perfekter Tag! Genau so, wie man ihn sich wünschen würde, mit Pole-Position, Sieg und Führung in der Meisterschaft ausgebaut. Dazu hat die Technik perfekt funktioniert. Ich bin mega-happy mit den 47 Punkten Vorsprung. Jetzt hoffe ich, dass ich morgen den Sack schon zumachen kann. Aber dazu muss man morgen ebenfalls hellwach sein.“ 

 

   

Fotos: motorracetime.de, Thomas Simon

 

 

 

 

 

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Anja Meier
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