Am Samstag hat Nico Müller auf dem Lausitzring seinen zweiten DTM-Saisonsieg gefeiert, nachdem sein direkter Konkurrent René Rast in der siebten Runde wegen eines technischen Defekts in Führung liegend aufgeben musste.

Doch Rasts Team schraubte die ganze Nacht und baute den Audi RS 5 komplett wieder auf, sodass er am Sonntag wieder angreifen konnte. Von Platz vier aus startend, gewann er den 500. Lauf der DTM. „Ein perfekter Tag, der Start war der Schlüssel zum Erfolg, das Auto war konstant schnell und ich dachte immer, hoffentlich passiert heute nichts“, sagte er.

  

Das Rennen bestach vor allem durch eine vehemente Audi-Dominanz. Denn nicht nur das Podium um Rast, Müller und Rockenfeller ging an Audi, sondern auch die Plätze vier bis neun gingen fast komplett an das Team aus Ingolstadt. Einzig und allein BMW-Pilot Marco Wittmann fuhr auf Rang sechs nach vorne. Für Aston Martin stand das Rennen am Sonntag unter keinem guten Stern, bis auf Juncadella fielen alle Fahrzeuge mit technischen Defekten aus.

Zudem hat sich Audi am Sonntag auf dem Lausitzring bereits vorzeitig die Markenmeisterschaft gesichert. „Traditionell hat der Fahrertitel in der DTM den höchsten Stellenwert“, sagt Audi-Motorsportchef Dieter Gass. „Doch auch der Herstellertitel ist sehr wertvoll. Er ist ein starker Indikator für die Arbeit der gesamten Mannschaft und auch dafür, wer das beste Auto hat.“

Der Zweikampf um die Fahrermeisterschaft bleibt weiterhin spannend. Rast hat jetzt 20 Punkte Vorsprung vor Konkurrent Müller.

Die nächsten beiden Rennen starten am 14. und 15. September auf dem Nürburgring. Dort könnte dann auch schon eine Titelentscheidung fallen.

 

   

Fotos: motorracetime.de, Thomas Simon sowie Audi

 

 

 

 

 

Über den Autor
Anja Meier
Autor: Anja MeierWebsite: http://www.news-department.de
Editor