Es war ein ganz besonderer Rennsonntag für Mercedes-AMG-Pilot Maximilian Götz am österreichischen Red Bull Ring. Denn er feierte am Sonntag seine 100. Rennen im ADAC GT Masters.

Beim Sonntagsrennen des ADAC GT Masters war relativ schnell klar, wer den Lauf für sich entscheidet. Markus Pommer und Marvin Kirchhöfer fuhren souverän mit ihrer Corvette C7 GT3-R von Callaway Competition im sechsten Saisonrennen ihren dritten Sieg ein. "Ich hätte vor der Saison nicht damit gerechnet, dass wir in meinem ersten Corvette-Jahr so stark in die Saison starten und drei der ersten sechs Rennen gewinnen würden," freute sich auch Sieger Markus Pommer nach dem Rennen.

    

Doch spannender und ereignisreicher war der Fight um die weiteren Podestplätze. Beim Start fuhr Thomas Preining im Porsche von Rang vier auf Position zwei, konnte diese aber nicht halten und wurde von David Jahn in seiner Corvette C7 GT3-R überholt. Jahn behauptete Rang zwei auch nach dem Fahrerwechsel. Preining musste unterdessen seinen Porsche nach zwölf Runden wegen eines Defektes abstellen. Dadurch rückte Mercedes-AMG-Fahrer Götz in seinem 100. ADAC GT Masters-Rennen auf den dritten Rang vor. Sein Partner Indy Dontje verbesserte sich durch ein geschicktes Boxenstopp-Timing zur Rennmitte um eine weitere Position und brachte damit die "gelbe Mamba" auf Platz zwei ins Ziel

Maximilian Götz war sichtlich begeistert. "Der Boxenstopp war perfekt. In den beiden Runden vor dem Fahrerwechsel hatte ich freie Bahn und habe attackiert wie im Qualifying. Bei der tückischen Einfahrt in die Boxengasse wäre ich um ein Haar abgeflogen. Gleichzeitig hat der Stopp der bis dato zweitplatzierten Corvette ein bisschen länger gedauert. Das war der Schlüssel für den Positionsgewinn. Und Indy hat den zweiten Rang dann ganz souverän ins Ziel gebracht. Und dass ich in meinem 100. Rennen in dieser tollen Meisterschaft auf dem Podest stehe, passt perfekt. In der Meisterschaft haben wir einen schönen Sprung nach vorne gemacht. Und die Rennstrecken, die uns am besten liegen, kommen erst noch. Wir greifen weiter an."

 

 Fotos: Thomas Simon, motorracetime.de

 

 

 

 

 

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Thorsten Tromm
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