Nach 17 Jahren Abstinenz kehrt die DTM wieder zurück nach Zolder. Die Fahrer sind begeistert von der belgischen Rennstrecke, die sie und ihre DTM-Boilden stark herausfordert. Für viele von ihnen ist es der erste Start auf dem Traditionskurs.

„Es ist cool, hier zu sein. Es gibt einige spannende Kurven, manche davon sogar blind. Die Strecke ist schwer, aber macht Spaß," sagte z. B. Audi-Fahrer Loïc Duval. Wir hatten am Samstag den ersten Sieger von 1984, Harald Groß, vor dem Mikrofon. Hört einfach mal in den Podcast. 

Aber erst einmal zum Samstagsrennen: Die Sieger von beiden Hockenheim-Rennen, Marco Wittmann und Réné Rast, standen in der erste Reihe. Bereits den Start haben sie allerdings an BMW-Pilot Bruno Spengler verloren. In Runde 18 kam es zum Restart nach einer 5 Runden dauernden Safety-Car-Phase durch den Ausfall zweier Piloten. Auch diesen Start gewann Bruno Spengler. Allerdings hatten zu diesem Zeitpunkt die Fahrer auf den ersten sieben Plätzen noch nicht ihren Pflichtboxenstopp angetreten. Das hat sich im Nachhinein als Fehler herausgestellt.

Start   Restart

Denn am Samstag in Zolder hat sich ein früher Boxenstopp bezahlt gemacht. Vor allem für BMW-Pilot Philipp Eng, Markenkollege Joel Ericsson und Audi-Fahrer Nico Müller. Denn sie standen am Ende auf den Plätzen eins bis drei. Ericsson musste zwar in den letzten Runden noch um seine zweite Position kämpfen, denn Müller war ihm sehr nah auf den Fersen, am Ende hat es dann aber doch für ein Doppel-Podium für BMW gereicht.

 Philipp Eng  Ericsson Mueller  

Philipp Eng genoss seinen ersten DTM-Sieg sichtlich. Er sagte: „Es das war das längste Rennen meines Lebens. Es war alles andere als einfach. Ich bin sehr happy über meinen ersten Sieg in der DTM, aber beim nächsten Mal könnte das Rennen ruhig etwas kürzer sein.“

Doppelte Podium  Rockenfeller

Mike Rockenfeller, wegen verbotenem Arbeiten unter Park fermé vom letzten Platz aus ins Rennen gegangen, holte nutzte die Safety-Car-Phasen und holte gewaltig auf. Am Ende fuhr er auf Position fünf und strich wichtige Punkte ein. Ein ebenfalls gutes Ergebnis erzielte Newcomer Ferdinand von Habsburg. Er errang mit Rang neun seine ersten Punkte in der DTM.

   von Habsburg

 

   

Fotos: motorracetime.de, Thomas Simon

 

 

 

 

 

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Anja Meier
Autor: Anja MeierWebsite: http://www.news-department.de
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