Anders als am Samstag, standen am Sonntag zu Rennende drei Audi-Fahrer auf dem Podium. René Rast erzielte seinen 11. Sieg in der DTM. Er freute sich mit seinen Markenkollegen Nico Müller und Robin Frijns über den Audi-Erfolg beim zweiten Rennen der Saison.

Dabei sah es am Morgen nach dem Qualifying noch ganz anders aus. Denn um 11.04 Uhr schrieb dort erst einmal der österreichische BMW-Fahrer Philipp Eng Geschichte. Er legte mit unter 1:29 Minuten eine Traumzeit auf den Asphalt. Es war die schnellste Runde, die jemals mit einem geschlossenen Rennauto in Hockenheim gefahren wurde. Doch im Rennen konnte er seine Pole-Position über die Distanz nicht verteidigen.

 

Ebenfalls nicht verteidigen konnte der gestrige Sieger Marco Wittmann seine Position. Vom zweiten Startplatz aus ins Rennen gestartet, wurde er von Audi-Fahrer Pietro Fittipaldi angestoßen, drehte sich, und kam am Ende des Felds wieder zum Stehen. Fittipaldi erhielt für diesen Rempler eine Durchfahrtstrafe und Wittmann musste sich von hinten wieder nach vorne durcharbeiten. Schlussendlich kam er als achter ins Ziel.

 

Am eindrucksvollsten ist allerdings am heutigen Sonntag Audi-Fahrer René Rast nach vorn gefahren. Gestern fiel er auf Rang 2 fahrend mit Schaden aus und musste sein Auto abstellen. Heute hat er dafür alles gegeben, was sein Audi unter der Haube hatte. Von Position 16 aus ins Rennen gestartet, führte er ab Runde 14 das Feld an und das mit bereits absolviertem Boxenstopp. In Runde 22 musste er allerdings erneut an die Box, denn der erste Boxenstopp fand unter Safety Car statt und war somit nicht regelkonform.

Nach seinem zweiten Stopp kam Rast als Dritter wieder auf die Strecke. Zu diesem Zeitpunkt führte Paul di Resta zum ersten Mal im Aston Martin ein DTM-Rennen an. Allerdings ging es auch für ihn noch einmal an die Box und Rast arbeitete sich wieder auf die Pole vor. Di Resta kam nach dem Stopp als siebter ins Ziel und in die Punkte und war damit bester Aston Martin-Fahrer.

     

Schlussendlich fuhr René Rast seinen 11. DTM-Sieg ein und der von Pole gestartete Phillip Eng kam als bester BMW-Pilot auf Rang vier in Ziel. 

 

 

   

Fotos: motorracetime.de, Thomas Simon

 

 

 

 

 

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Anja Meier
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