Lamborghini-Pilot Mirko Bortolotti hatte an diesem Sonntag jede Menge Pech. Fuhr er am Morgen im Regen noch souverän auf die Pole-Position, kam das Fahrerduo Bortolotti / Engelhart schlussendlich nur auf Position 24 ins Ziel.

Von der Pole aus führte Bortolotti das Rennen bis zum Fahrerwechsel souverän an. Dann ging allerdings der Boxenstopp gehörig schief, denn Teamkollege Christian Engelhart kam nur auf Position neun wieder ins Rennen. Und zu guter Letzt war der Boxenstopp dann zeitlich zu kurz geraten und man bekam noch eine Durchfahrtstrafe aufgebrummt, die sich im Nachhinein allerdings als ungerechtfertigt herausstellte. Trotzdem waren damit alle Hoffnungen auf ein Podium und Punkte dahin.

  

Doch des einen Leid, des anderen Freud, denn Robert Renauer, amtierender Champion, nutzte die Gunst der Stunde. Nach dem Boxenstopp und Fahrerwechsel kam Renauer als neuer Führender auf die Strecke und letztendlich auch ins Ziel. Nach dem Rennen sagte er: „Wir konnten uns nach dem Boxenstopp sogar noch etwas absetzen und sind mega happy über den Ausgang des Rennens heute. Das gute Qualifying (Platz 3) war der Grundstein für das heutige Ergebnis. Wir waren vor dem Wochenende sehr angespannt und haben im Winter wenig getestet. Aber Tommy (Preining) hat einen super Job gemacht und wir sind sehr erleichtert nach diesen anstrengenden Wochen.“

Damit legten die beiden bereits beim ersten Rennwochenende eine gute Grundlage für die neue Saison, denn gestern konnten sie bereits Punkte für Platz sechs einsammeln. Mit den beiden Porsche-Piloten stehen auf dem Siegertreppchen Ricardo Fellner und Dries Fantor auf Position zwei (Audi R8 LMS) sowie Rolf Ineichen und Franck Perera (Lamborghini Huracán) auf Rang drei.

  

Luca Ludwig und Sebastian Asch fehlte mit ihrem Ferrari 488 GT3 weniger als eine Sekunde auf Platz 15 und damit lagen sie auch knapp außerhalb der Punkte.

Fabian Vettel war in seinem zweiten Rennen etwas zu optimistisch. Er kam im Rennen von der Strecke ab, fuhr ins Gras und beim Wiedereinscheren auf die Strecke, übersah er den ankommenden Florian Spengler. Dieser konnte nicht ausweichen und drehte Vettel entgegen die Fahrtrichtung. Da er dann das komplette Feld an sich vorbeiziehen lassen musste, landete er letztendlich auf dem letzten Platz.

 

 Fotos: Thomas Simon, motorracetime.de

 

 

 

 

 

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Anja Meier
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