Bereits nach den ersten freien Trainings und dem Qualifying am Samstag sah es so aus, als ob Mercedes an diesem Wochenende wohl die Nase vorn hat. 

So holte sich Gary Paffett im niederländischen Zandvoort dann auch die 14. Pole-Position seiner DTM-Karriere. Der Brite führte am Samstag auf dem Circuit Zandvoort ein Quartett von Sternfahrern an. 60 Hundertstelsekunden hinter dem Ersten der Fahrerwertung folgte Mercedes-Kollege Pascal Wehrlein, die Ränge drei und vier belegten Paul Di Resta und Lucas Auer, ebenfalls im Mercedes-AMG.

   

Doch gleich nach dem guten Ergebnis gab es Ärger, denn Pascal Wehrlein fühlte sich von Gary Paffett unfair behandelt: „Ich bin nicht ganz happy. Gary hat meine schnelle Runde zerstört. Wenn ich von hinten komme und er ist auf seiner In-Lap, dann kann er beiseite fahren und das hat er nicht gemacht.“ Doch Paffett ließ sich nicht weiter ärgern und konterte schlagfertig: „Das kläre ich mit ihm persönlich. Vielleicht war er einfach nur sauer, dass ich schneller war als er.“

  

Und schneller war er dann auch im Rennen, denn Gary Paffett gewann das Samstags-Rennen vor seinen beiden Markenkollegen Paul Di Resta und Lukas Auer. Es war sein 23. Sieg in der DTM. Pascal Wehrlein kam dann „nur“ auf Rang vier. Als bester Audi kam Lokalmatador Robin Frijns auf Rang fünf ins Ziel und bester BMW-Fahrer wurde Timo Glock. 

  

  

 

  

Fotos: motorracetime.de, Thomas Simon

 

 

 

 

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Anja Meier
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