Am Samstag startete das ADAC GT Masters auf dem Nürburgring in die zweite Saisonhälfte.

Vier von sieben Rennwochenenden sind bereits absolviert und die „Liga der Supersportwagen“ kann mit Corvette-Pilot Jules Gounon auch bereits einen Halbzeitmeister küren.

   

Das erste Rennen am Samstag konnte er allerdings nicht gewinnen, sondern beendete es auf Rang fünf und baute damit seine Tabellenführung weiter aus. Sein neuer Teamkollege Albert Costa lieferte sich mit der Corvette C7 ein spannendes Duell mit dem zweiten Aust-Audi von Markus Pommer und Kelvin van der Linde

Erfolgreich waren dagegen die Mercedes-Piloten Sebastian Asch und Lucas Auer, und zwar zum ersten Mal in dieser Saison, vor Mathieu Jaminet und Michael Ammermüller im Porsche 911. Die Podiumsplätze komplettierten die Mercedes-Piloten Lukas Scholz und Luca Ludwig.

Sebastian Asch  war nach dem Rennen begeistert über seinen ersten Saisonerfolg: „Ich hatte einen Bombenstart. Natürlich habe ich dabei etwas von den Fehlern der Vordermänner profitiert. Die Pace und die Restarts waren super, das Team hat uns ein tolles Auto hingestellt und Lucas Auer ist perfekt gefahren.“

Den Grundstein zu seinem Sieg legte Sebastian Asch am Start. Der zweifache ADAC GT Masters-Champion übernahm bereits in der ersten Kurve die Spitze, gefolgt von Tabellenführer Jules Gounon und Pole-Setter Luca Stolz sowie Mathieu Jaminet.

Dann wurde das Feld von zwei Safety-Car-Phasen eingebremst, doch das Quartett konnte bis zu den Boxenstopps die Spitzenpositionen behaupten. Nach den Fahrerwechseln verteidigte Aschs Partner Lucas Auer die Führung. Damit fuhr der DTM-Pilot bei seinem zweiten Auftritt im ADAC GT Masters den ersten Sieg ein. Auch für die Berliner Mannschaft BWT Mücke Motorsport, die in diesem Jahr erstmals in der „Liga der Supersportwagen“ antritt, war es der Premierenerfolg.

Am Sonntag um 13.15 Uhr wird dann das zweite Rennen des Wochenendes ausgetragen und die Zuschauer können sich über viel Rennaction in der Eifel freuen. Neben dem ADAC GT Masters treten unter anderem noch die Formel 4 und die TCR Germany an.

  

Fotos: Thomas Simon, motorracetime.de

 

 

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Anja Meier
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