SEAT präsentiert auf der Internationalen Automobil Ausstellung in Frankfurt einen 310 PS starken Leon CUPRA.

Wer geglaubt hat, dass der Leon CUPRA 300 nicht mehr zu toppen wäre, muss umdenken. SEAT spendiert dem CUPRA R noch einmal eine Leistungsspritze von 10 PS. Damit wird er künftig das leistungsstärkste Modell in der Geschichte des spanischen Autobauers sein. Da er auf dem aktuellen Leon CUPRA 300 basiert, spricht SEAT von einer Evolution.

   

Vor 17 Jahren brachte SEAT mit dem ersten Leon CUPRA einen Kompakt-Sportler auf den Markt, der die 200-PS-Grenze durchbrach. Seitdem hat der Kompaktsportler mehr als 100 zugelegt. Das neueste Modell, das seit März 2017 auf dem Markt ist,  stellt manchen Sportwagen in den Schatten. Bei Bedarf beschleunigt er in weniger als fünf Sekunden von 0 auf 100 km/h.

Während der Ur-CUPRA seine Leistung noch aus einem V6-Saugmotor zauberte, wird der aktuelle Leon CUPRA von einem 4-Zylinder-Turbo befeuert. Welches Potenzial in diesem Triebwerk steckt, zeigt sich beim Blick auf den Leon Cup Racer. Dieses Rennauto wurde auf Basis des TCR-Reglements entwickelt und leistet stattliche 345 PS.

Dass aber auch in jedem Serien-CUPRA eine Menge Renngene stecken, beweisen einige Rekorde. Der spanische Tourenwagen-Profi Jordi Gené holte mir dem 2014 aktuellen Leon CUPRA auf der Nürburgring-Nordschleife den Rekord für Serienfahrzeug mit Frontantrieb. Ein Jahr folgte ein weiterer Rekord in der Eifel. Gené machte den Leon ST CUPRA zum schnellsten Serienkombi.

Dass SEAT mit dem Kompaktsportler ein glückliches Händchen hatte, beweisen einige Zahlen. Im vergangenen Jahr wurden weltweit 9.000 CUPRA Modelle verkauft, davon 8.300 auf dem europäischen Markt. Und seine stets wachsende  Fangemeinde dürfte bereits unruhig auf die nächste Evolutionsstufe in Form des CUPRA R warten. Allerdings ist ein wenig Eile angesagt. SEAT wird vom CUPRA R lediglich 799 Exemplare bauen.

 

  

 

 

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Thorsten Tromm
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