Der Tivoli hat sich inzwischen zum erfolgreichsten Modell aus dem Hause SsangYong entwickelt. Nun legen die Koreaner ein weiteres Modell auf, das auf der Plattform des Tivoli basiert.

 

    

24,5 Zentimeter mehr Länge machen den Neuen zum XLV. Die Langversion des Tivoli hat auch einen eigenen Namen bekommen. Die drei Buchstaben sind eine Abkürzung. Mit vollem Namen heißt der jüngste Spross: eXciting smart Lifestyle Vehicle.

 SsangYong hat dem XLV als Basismodell den Tivoli spendiert und das leuchtet ein, wenn man sich diesen einmal genauer anschaut. Seit seinem Produktionsstart im Jahr 2015 sind weltweit 100.000 Einheiten verkauft worden. Damit ist dieses Kompakt-SUV aus dem Stand zum bestverkauften Modell der Koreaner geworden.

 

Dass man sich als Fahrer oder Beifahrer in einem Tivoli wähnt, ist mit Sicherheit kein Makel. Denn der XLV bringt alle Eigenschaften des Tivoli mit sich. Sein Fahrverhalten ist sportlich direkt, trotzdem fühlen sich die Passagiere auch auf langen Strecken kommod untergebracht. Obwohl der Tivoli und damit auch sein Bruder namens XLV, kompakte SUVs sind, sind die Platzverhältnisse auf den Vorder- und Rücksitzen überdurchschnittlich großzügig. In Sachen Ellenbogen- und Kopf-Freiheit haben auch groß gewachsene Mitteleuropäer nichts zu meckern.

 

 

Die 24,5 Zentimeter zusätzliche Länge kommen ausschließlich dem Gepäck zugute. Dadurch wird der XLV zu einem echten Lademeister: Je nach Stellung der Rücksitzlehnen schluckt er 574 bis maximal 1.440 Liter Gepäck. Damit übertrifft er sogar den aktuellen Opel Astra Sportstourer.

  

 

Das beantwortet vielleicht auch ein wenig die Frage, für wen SsangYong den Neuen entwickelt hat. Für aktive Menschen, die auch gerne einmal größere Frachten transportieren wollen. Das ist jetzt nicht gerade der Malermeister, der Unmengen an Farbeimern von A nach B fahren muss. Dafür wäre der XLV auch zu schade. Er ist beim Transport von einem Surfbrett oder Mountainbike in seinem Element. Der kompakte Allrounder gibt sich stylisch und praktisch. Und im hart umkämpften Segment der kleinen SUVs ist er ein echter Hingucker. Die Linienführung ist klar,  modern und wirkt kräftig. Die Designer haben auf verspielte Experimente zum Glück verzichtet.

Dass der Kunde seinen XLV ganz nach seinen Bedürfnissen kombinieren kann, ist auch ein großer Vorteil, den die europäische und asiatische Konkurrenz nicht bieten kann. Auf Wunsch kommt der XLV entweder mit einem 128 PS Benziner oder einem 115 PS Diesel vorgefahren. Das Ganze mit Allrad- oder Frontantrieb. Der Fahrer kann ein manuelles Getriebe oder eine sanft schaltende Automatik wählen.

Jetzt schon ist jedes fünfte neu zugelassene Auto in Deutschland ein SUV. Die Prognosen sagen für die kommenden Jahre eine weiter steigenden Tendenz voraus. SsangYong dürfte so auch Käufer ansprechen, die bislang keine klassischen SUV-Kunden waren. Denn der XLV ist eine interessante Alternative zum Kombi oder einem kleinen Van. Dass er mindestens 3.000 Euro günstiger als die diversen Wettbewerber ist, ist nur ein Argument, seine makellose Verarbeitung und Materialauswahl sowie die fünfjährige Garantie dürfte auch Fahrer anderer Marken ansprechen.  

 

 

 

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Thorsten Tromm
Autor: Thorsten TrommWebsite: http://www.news-department.de
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